Click here to register.

German Speech Files

Flat
guenter-20131125-qah
User: speechsubmission
Date: 11/26/2013 5:17 am
Views: 410
Rating: 0
User Name:guenter

Speaker Characteristics:

Gender: Männlich
Age Range: Erwachsener
Language: DE
Pronunciation dialect: Südwestdeutschland

Recording Information:

Microphone make: n/a
Microphone type: Headset-Mikro (am Kopfhörer)
Audio card make: unknown
Audio card type: unknown
Audio Recording Software: VoxForge Speech Submission Application
O/S:

File Info:

File type: wav
Sampling Rate: 48000
Sample rate format: 16
Number of channels: 1

Prompts:


de5-001 Heimcomputer war eine in den 1980er Jahren gebräuchliche Bezeichnung für Computer.
de5-002 Per Definition handelt es sich bei diesen Geräten im engeren Sinn um Personal Computer.
de5-003 Die Entwicklung der Heimcomputer ging einher mit der Entwicklung der Spielkonsolen und Computerspiele.
de5-004 Zu einigen Heimcomputermodellen gab es technisch fast identische Geräte als Spielkonsole.
de5-005 Der erste digitale Computer für den Heimgebrauch war der von ihm vorgestellte Relaisrechner Simon.
de5-006 Simon bestand aus nur 50 Relais.
de5-007 Im Handel erhältlich war lediglich ein Bauplan für Simon
de5-008 Die Anfänge der Heimcomputer im modernen Sinn liegen in den 1970er-Jahren
de5-009 Im Jahre 1979 erschien mit dem Atari 400 der erste Heimcomputer auf dem Markt
de5-010 Das Gerät war jedoch erst spät in Deutschland erhältlich.
de5-011 Als Massenspeicher wurden außerhalb der USA vor allem handelsübliche Kompaktkassetten genutzt
de5-012 Als Bildschirm diente meist der Fernseher statt eines speziellen Computermonitors
de5-013 Die Heimcomputer waren meist mit einem Grafikchip und einem Soundchip bestückt
de5-014 Die ersten Heimcomputer nutzten 8 Bit Prozessoren
de5-015 Die Grafik und Soundfähigkeiten wurden komplexer und der Anschluss von Festplatten wurde möglich.
de5-016 Betriebssystem und BASIC als Programmiersprache waren oft im ROM gespeichert
de5-017 Sowohl im Büroeinsatz als auch als Heimcomputer war er der führende Personal Computer
de5-018 Außerhalb der USA war der Markt für Mikrocomputer damals noch sehr klein
de5-019 In Deutschland war Commodore der Marktführer
de5-020 IBM dagegen beherrschte den Markt der Großrechner und Abteilungsrechner
de5-021 Die Marktposition von IBM sorgte dafür, dass sich der IBM PC im Bürobereich schnell durchsetzte
de5-022 Aufgrund seines im Vergleich mit den professionellen Computern günstigeren Preises wurde er zum meistverkauften Homecomputer
de5-023 Insbesondere der Atari ST erreichte aufgrund dieser Vorteile in Europa bald hohe Verkaufszahlen
de5-024 Er erreichte aber nie eine ausreichende Marktdurchdringung
de5-025 Nachfolgefirmen entwickeln noch heute das Betriebssystem weiter
de5-026 Von Anfang bis etwa Mitte der 1990er Jahre folgte eine Konsolidierungsphase
de5-027 Schon Ende der 80er verschwanden die älteren Systeme vom Markt
de5-028 Den beteiligten Firmen unterliefen jedoch einige unternehmerische Fehler
de5-029 Damit hatte sich der IBM-PC durchgesetzt
de5-030 Der Heimcomputer war das erste programmierbare Computersystem
de5-031 Vor allem technisch vorgebildete Menschen waren von den neuen Möglichkeiten fasziniert
de5-032 In den Schulen gelang es vielfach Lehrern ihre Schüler für den Umgang mit Computern zu begeistern
de5-033 In der DDR wurden die Heimcomputer in Kleincomputer umbenannt
de5-034 Diese verfügten nicht über einen Bildschirmanschluss
de5-035 Teilweise wurden Computer auch aus dem Westen als Geschenke von Verwandten in die DDR geschickt
de5-036 Datenträger durften allerdings nicht geschickt werden

License:


Copyright 2011 Free Software Foundation

These files are free software: you can redistribute them and/or modify
them under the terms of the GNU General Public License as published by
the Free Software Foundation, either version 3 of the License, or
(at your option) any later version.

These files are distributed in the hope that they will be useful,
but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the
GNU General Public License for more details.

You should have received a copy of the GNU General Public License
along with these files. If not, see http://www.gnu.org/licenses/.


guenter-20131125-qah.tgz
PreviousNext